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Mein Mann und ich hatten ja in Lassee (Marchfeld, Niederösterreich)
ein Wochenendhaus, Bilder darüber gibt es auf der Hauptsite. Nachdem
dies jedoch "nur" ein Pachtgrund war und wir endlich etwas "Eigenes"
wollten, machten wir uns etwa im Spätherbst 2004 mehr oder weniger
intensiv auf die Suche. |
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Nach einer sehr intensiven "Lehrzeit", was die Haussuche anbelangt
(wir waren schon Experten im Aufspüren von holzwurmbefallenen Dachkonstruktionen,
auch wenn die Besitzer schlauerweise die Fressspuren weggekehrt haben!)
und der wiederholten Feststellung meines Mannes, keine alte, renovierbedürftige
Schrungelburg kaufen zu wollen, kamen wir (ER!!!) auf die glorreiche Idee,
es doch mit einem "relativen" Rohbau zu versuchen, der wäre
neu, da könnte man sich verwirklichen. |
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Dieses Haus (die Bilder stammen aus dem Internet und nachdem wir das Objekt
gekauft haben, gehören die Bilder auch mir ;-)) hatte es uns bereits
beim ersten Entdecken angetan. es gefiel uns einfach, allerdings war der
verlangte Preis in Höhe von € 99.500,00 absolut utopisch, ebenso
schien sich dieses Objekt irgendwo am A.... der Welt zu befinden, und sooooo
einsam wollten wir es nun doch nicht! |
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Nachdem wir im Waldviertel an einem Wochenende vier Objekte beim selben
Makler besichtigten, dieser auch Drosendorf angeboten hatte, haben wir uns
auch dieses Objekt - vorläufig OHNE Kaufabsicht, nur um feststellen
zu können "zu weit weg, zu teuer, zu viel Arbeit", genau
angesehen. Und was soll ich sagen, irgendwie hat es uns überzeugt.
Der Grund in der Größe von 800 m², das Haus selber hat 97
m² Wohnfläche, nochmal so viel Dichtbetonkeller, im EG waren drei
Räume bewohnbar und möbliert, im Keller war WC, Dusche und ein
Waschbecken etabliert, die Gegend war wunderschön, die Lage war NICHT
einsam, ABER der Preis war natürlich horrend! |
Ich nehme an dass der bestens geschulte und wirklich sehr
bemühte Makler den Braten gerochen hat, auf alle Fälle ließ
er uns nicht mehr von der Leine. In zweitägigen Abständen bekamen
wir Anrufe, dass der Preis noch mehr als verhandelbar wäre und damit
wedelte er unter der Nase meines Mannes herum, der ENDLICH seinen Rohbau
in Sichtweite hatte!!!
Wir vereinbarten einen zweiten, genaueren Besichtigungstermin, diesmal
in Beisein von Bekannten, die bereits viel Erfahrung auf diesem Gebiet
haben, die abschätzen konnten, wie viel Arbeit da noch dahinter steckt,
was für uns machbar ist, wie die möglichen Kosten sein könnten,
ob sich dieses Objekt überhaupt rechnet.
Aber seht weiter bei "Entscheidung" ..... |
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Und weils hierher passt: die Pläne des Hauses - der Grundriss sieht
fast wie eine Kathedrale aus ... |
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Das Erdgeschoß, die Zimmeranordnung stimmt, wobei die Einrichtung
lediglich ein Vorschlag sein sollte |

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Das Kellergeschoß, hier sind die größten Änderungen
passiert, alleine dadurch, dass die Vorbesitzer ziemlich lange im Keller
gewohnt haben!
Ej! Schief sind die Pläne, weil ich sie fotografiert und nicht eingescannt
habe, leider hab ich keinen scanner mehr! |
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Nachbarn haben uns Bilder vom Jahrhunderthochwasser gegeben, natürlich
war die dortige Gegend aufgrund der Thayanähe auch betroffen |
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eine schöne Straße, stimmts? Fast wäre man versucht
ein Boot zu kaufen .....
Enschuldigt die miese Qualität, aber das waren Fotos und der Scanner
dürfte nicht wirklich gut sein - trotz Nachbearbeitung sind die Bilder
nicht unbedingt toll geworden :-( |
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Das ist unser Vis-a-vis - schräg rechts. Auf der gegenüberliegenden
Straßenseite dürften normalerweise keine Keller oder Garagen
gebaut werden, natürlich laufen die voll wenn der Eisstoß kommt
oder eben beim Jahrhunderthochwasser |